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Geschichte

Geschichte

Ein Haus atmet Geschichte...

Das Silence & Schlosshotel Mirabell war ehemals der Sommeransitz des russischen Grafen Aleksej Bobrinskij, der letzte Botschafter des Zaren am Wiener Kaiserhof. Er erstand den kleinen, alten und sehr idyllisch gelegenen Hof am Rande des Laranzer Waldes um die Jahrhundertwende. 1909 ließ er von den namhaften Architekten Amonn und Fingerle den Ansitz “Aichstaud” errichten und wählte sich den Ort nach der russischen Revolution als Domizil für sich und seine Gemahlin. Bedingt durch die ökonomische Krise und Inflation wandelte der Graf die Villa 1921 in eine Pension um und blieb dort bis 1936, als sie von Josef Pattis, dem Großvater des heutigen Besitzers gekauft wurde. Hier traf sich die russische Aristokratie, die sich während jener Jahre in Seis aufhielt: die Grafen Cheremetieff, Fersen, Wolkonskij, Jasupov Galizin, Schikov.

Auch später verweilten verschiedene Berühmtheiten im Mirabell: Sir Rudolf Bing, Filmschauspieler Marcello Mastroiani, Armando Francioli, Schauspielerin Hannerl Matz, Opernsänger Moll und Güden, Monika Mann (Tochter des Schriftstellers Thomas Mann), Journalistin Capriolo Maddalena.

Noch heute strahlt der historische Ansitz den Hauch einer längst vergangenen Zeit aus. Wunderbar und gemütlich spiegeln sich hier Vergangenheit und Gegenwart wider.

Seis wurde mit der Eröffnung der Brennerbahn (1867) und dem anschließenden Bau der Straße touristisch berühmt. Eine Expreß-Kutsche fuhr einmal täglich von Waidbruck nach Seis. Zur Atmosphäre beigetragen haben nicht nur die klimatischen Vorzüge der Gegend, sondern auch die Villen, die von reichen Bozner Bürgern für die Sommerfrische gebaut wurden. Erst später setzte sich der Bergtourismus durch. Die Seiser Hotellerie wurde von Herrn Honeck aus der Meraner Gegend stark angekurbelt: Im Sommer wurde, als die Hotels in Meran keine Saison hatten, deren Inventar samt Personal kurzerhand nach Seis verfrachtet und damit die Sommersaison gemacht.

Gekrönte und ungekrönte Häupter haben ihren Urlaub hier verbracht: König Friedrich August von Sachsen mit Familie, die Schriftsteller Ibsen, Björn und Björson, der Pianist Fridmann, der Herzog von Aosta, Max Valier, Arturo Toscanini, der Maler Leo Putz u.a. Aus den Gästelisten des vergangenen Jahrhunderts gehen auch Namen zahlreicher russischer Persönlichkeiten hervor.

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